·       Bonn – Essen – Düsseldorf - Gießen 

 

Große Blutspendeaktion zu Gunsten der Hannah-Stiftung

 

·       63 Menschen gaben ihr Blut – 1575 Euro auf das Stiftungskonto

 

Damit eine Stiftung Positives bewirken kann, braucht sie Geld. Wir, die Biker in der Bundespolizei, gaben unser Blut dafür und haben vom 1. August bis zum 29. August alle Bürger zum Mitmachen aufgerufen.

Die Beteiligung war zwar nicht so rege wie erwartet – aber trotzdem kann sich das Ergebnis sehen lassen: Insgesamt 63 Blutspender haben ihre Aufwandsentschädigung von 25 Euro gespendet. So kamen 1575 Euro für die Hannah-Stiftung zusammen.

Ingulf Kersten, Organisationsleiter der Biker in der Bundespolizei: „Wir sind froh, dass wir selbst und andere Menschen hier im doppelten Sinne Gutes tun konnten: Einmal Blut spenden – denn das wird dringend gebraucht – und dann noch Geld für die Stiftung sammeln.“

In der Uniklinik Bonn wird die Aktion nun auf unbestimmte Zeit fortgeführt. Jeder Blutspender kann entscheiden, ob er seine Aufwandsentschädigung spontan spenden möchte. Gruppen, ihr Blut für die Hannah-Stiftung geben möchten, werden gebeten, sich vorher anzumelden, damit die Organisation auch gut klappt.

Kersten: „Wir bedanken uns bei den Universitätskliniken Bonn, Gießen, Düsseldorf und Essen und bei den Bikerfreunden und Freundinnen des Motorradforums Mittelhessen  (Gießen), Women on Wheels (Düsseldorf) und den Blue Knights Germany  XVI (Essen).“

 


·       Biker gegen sexuelle Gewalt

 

Große Motorraddemonstration zum Todestag von Hannah

 

·       30. August 2008 – ab 12 Uhr

·       Treffpunkt für die Medien: Aufstellungs-Spitze hinter der Beethovenhalle Bonn

 

Bonn/Königswinter -  Am 29. August 2007 wurde die 14jährige Hannah aus Königswinter brutal vergewaltigt und ermordet. Ihre Familie ist in tiefer Trauer. Sie will aber trotzdem Positives bewirken und anderen Opfern helfen. Deshalb gründet sie die Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt. Zum Jahresgedenken an Hannah wollen wir alle zusammen mit Hannahs Familie gegen sexuelle Gewalt demonstrieren und ein Zeichen setzen!

 

Der Demonstrationsweg ist daher auch nicht zufällig gewählt: Er geht auf besonderen Wunsch der Familie am Landgericht vorbei, am Haus von Hannahs Freund, und danach wird die Bahnstrecke abgefahren, die Hannah gefahren ist, bevor sie nach dem  entführt wurde.

 

Wir bitten die Medienvertreter um Rücksicht auf Hannahs Familie. Sie möchte an diesem Tag keine Interviews geben. Ich denke, das kann jeder verstehen. Bitte sehen Sie deshalb respektvoll von Interviewanfragen ab. Sollte sich doch die Möglichkeit zu einem Gespräch ergeben, kommen wir auf Sie zu, versprochen!

 

Hier nun die Einzelheiten:

 

12.00 Uhr – Aufstellung am Fritz-Schröder-Ufer in Bonn ( hinter der

                     Beethovenhalle )


13.00 Uhr - Demofahrt nach Königswinter


15.30 Uhr - Gedenkgottesdienst auf dem Schulhof der CJD-Schule in

                     Königswinter


20.00 Uhr - Benefizkonzert der Blues Brothers Tribute Band Heart and Soul

                     in der Aula der CJD Schule. (Eintritt: 10 Euro zu Gunsten der Hannah-Stiftung!)

 

Hier ist die Streckenführung der angemeldeten Demonstration:

 

Fritz-Schröder-Ufer, Josefstr., Doetschstr., Berliner Freiheit, Bertha-von-Suttner-Platz, Oxfordstr., Am alten Friedhof, Thomastrasse, Heinrich-Böll-Ring, Potsdamer Platz, BAB 555, BAB 565, BAB 59, B 42 bis Ausfahrt Königswinter, Ferdinand-Mülhens-Strasse, "Kutschweg" (Eingliederung der Fahrräder mit Hilfsmotor), L 331, Zum Stöckerhof, Siebengebirgsstr., Rosenaustr., Ölbergstr., Dollendorfer Str., Heisterbacher Str., Bergstr., Hauptstr., Paul-Lemmerz-Straße.

Motorradparkplatz: Kurfürstenstraße, Bahnhofsallee, Cleethorpeser Platz

 

Ansprechpartner für die Vertreter der Medien:

 

Biker in der Bundespolizei             Ingulf Kersten

www.bundespolizeibiker.de                    Telefon: 02241 - 238-2223
Handy:  0151   - 15501827

 

 

    

 

 

 

 

Informationen über die Stiftung

 

·       …Weil ein Mensch dahinter steht…

Die Hannah-Stiftung unterstützt Opfer von Gewalt, insbesondere Opfer sexueller Gewalt, und deren Angehörige. Sie fördert Maßnahmen und Projekte durch finanzielle Beihilfen oder komplette Finanzierung und entwickelt eigene Projekte. Sie kooperiert mit Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt, Frauenhäusern, dem Opferschutz der Polizei, WEISSER RING und weiteren Einrichtungen.

Allein im Jahr 2006 gab es in Deutschland laut Kriminalstatistik insgesamt 52.231 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, d.h. etwa 143 pro Tag. Erschreckende Zahlen, die noch erschreckender werden, wenn man sich vergegenwärtigt, dass hinter jeder Zahl immer ein Mensch steht. Und dass nur schätzungsweise 10 - 20 Prozent aller sexuellen Gewalttaten angezeigt werden!

Alle Formen von Gewalt führen in hohem Maße zu psychischen Folgebeschwerden und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Den Alltag bewältigen zu können, bedeutet für die Betroffenen einen unglaublichen Kampf, dem sie sich täglich stellen müssen. Daher benötigen sie besonderen Schutz und Unterstützung bei der Verarbeitung des Erlebten.

Es gar nicht erst so weit kommen lassen - das ist das Ziel von Präventionsarbeit. Sie beginnt in der Familie, im Kindergarten und in der Schule. Hier werden durch das Erlernen sozialer und emotionaler Kompetenzen die entscheidenden Grundsteine gelegt für einen respektvollen Umgang mit anderen Menschen.

Nicht alle Kinder und Jugendliche wachsen in einem gesunden sozialen Umfeld heran. In ihrem Alltag werden sie Zeuge oder Opfer von Geringschätzung, Gewaltausübung, pornografischen Handlungen und sexuellen Übergriffen bis hin zum sexuellen Missbrauch. Diese Kinder und Jugendlichen tragen schwere seelische Verletzungen davon. Nicht selten werden aus Opfern Täter. Das erlebte, erlittene und erlernte Verhalten setzt sich fort. Ein Teufelskreis. Die Hannah-Stiftung macht es sich zur Aufgabe, dieser verhängnisvollen Spirale entgegenzuwirken.

Da selbst optimale Präventionsarbeit unmöglich jede Gewalttat verhindern kann, will die Hannah-Stiftung dazu beitragen, dass den Opfern größtmögliche Unterstützung und Hilfe zuteil wird.

Spendenkonten:

 

Kreissparkasse Köln                 Volksbank Bonn-Rhein-Sieg

Kto. 17 00 33 62                       Kto  550 55 55 017

BLZ  370 502 99                       BLZ 380 601 86

 
www.hannah-stiftung.de